• 1777 – 1793 1777 – 1793
  • 1787 1787
  • 1887 1887

EDLE BRAUTRADITION UND REINES WASSER

Schloss Karlsberg ist der Namensgeber für die Brauerei von Christian Weber

Auf die noble Tradition der Braustätte von Schloss Karlsberg beruft sich der Homburger Kaufmann Christian Weber (1840-1939), als er 1878 die „Bayerische Bierbrauerei zum Karlsberg“ gründet. Weber erwirbt die Brauanlagen, Brunnen und Immobilien aus einer Versteigerung. Das weiche Homburger Quellwasser eignet sich hervorragend zum Bierbrauen.

Das unweit Homburgs gelegene Schloss Karlsberg (1777-1793) wurde von dem Wittelsbacher Herzog Karl II. August von Pfalz-Zweibrücken zu einer ausgedehnten und prächtigen Landresidenz ausgebaut. Die umfangreiche Gemäldesammlung des Herzogs rettete Johann Christian von Mannlich, der Hofarchitekt Karl II. Augusts und ausgebildete Maler, vor der Zerstörung des Schlosses. Sie befindet sich heute in der Alten Pinakothek in München. Mit Unterstützung der Karlsberg Brauerei kehren 2003 einige Gemälde der herzoglichen Sammlung nach Homburg zurück. Zudem wird das Schloss im Internet rekonstruiert (www.schloss-karlsberg.de).

Die Gründerzeit – Qualität von Anfang an

Christian Weber, angesehener Kolonialwarengroßhändler in Homburg und später Ehrenbürger der Stadt, wird von Homburger Bürgern zur Übernahme der bankrotten Brauerei Jacoby gedrängt, der damals größten Brauerei am Ort. In der Stadt gibt es zu jener Zeit nur einige Gasthausbrauereien, und Christian Weber nutzt die Chance, innerhalb weniger Jahre eine für ihre Qualität bekannte, florierende Brauerei aufzubauen.